Tag 14 – das Leben ist wundervoll!

Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe, euer Tag war ebenso schön wie meiner! Ach, eigentlich fing der heutige Tag schon gestern morgen an. Mein Wochenendfanatismus ist un-ge-trübt.

Das Frühstück war famos, das Wetter ebenso (natürlich nichts gegen HEUTE!) und wir hatten „kinderfrei“. Aber man kennt’s ja: sind die einen aus dem Haus, stehen die anderen vor der Tür, und so hatten wir gegen Mittag meine Eltern in der Bude. Den beiden knurrte grad genauso der Magen wie uns, und so sind wir halt zu viert ins Glacehaus. Ich war dermaßen ausgehungert, dass ich leider vergessen habe, für euch ein Foto vom Tofu-Burger zu machen, aber ich kann berichten, dass er richtig, richtig lecker war. Eine wunderbare Schärfe in der Sauce, aber nicht zu dolle, so mag ich’s. Dreimal Burger, einmal ein Kilo Bauernfrühstück mit Schinkenwürfeln. Danke, Papa… (aber danke auch für’s Bezahlen!)
PS: Während der Challenge ist jeden Samstag Burger-Tag im Glacehaus!

Danach kurz in den neueröffneten Erlebnis-Baumarkt. Was für ein Promotion-Aufriss….mannshohe tanzende Biber, Glücksrad, Gratis-Muffins, Gratis-Getränke, Animateure links, rechts und in der Mitte, Gratisbälle, Luftballons, Kugelschreiber und hey, am Ende war es trotzdem nur eine riesige Halle voller Dübeln, Kacheln und Rasentrimmern.
Gekauft haben wir: Drei Kakteen. Teile des einen hab ich noch heute im Finger.

Eigentlich waren wir danach vom Burger noch total satt, aber wir hatten uns ja im Kuchenwerk zum Testessen angemeldet. Opfer die man bringen muss.. 😉 Diesmal gab es die Joghurt-Mandarinen-Torte. Hm, leider nicht so meines. Die Mandarinen sind lecker, klar, der Amaranthboden okay, aber die Creme in der Mitte….

2015_Challenge MandarinentorteNach knapp zwei Wochen Challenge mag mein Verdauungsapparat Soja noch immer nicht, und so wusste ich schon beim ersten Bissen, wie der Abend werden wird. Der Geschmack hat es leider nicht wettgemacht, aber lasst euch nicht von mir verwirren, sondern testet einfach selber. Schließlich finde ich ja beispielsweise Hirse zum Frühstück grauenhaft, meine Freundin B. dagegen liebt es.

Beim Bezahlen erfragten wir noch das Angebot für heute und zack, direkt wieder reserviert. Die Kaffeetorte ist nämlich ABSOLUT meins.

Da die Torten leider unter „Belohnung“ laufen und nicht unter „morgensmittagsabends“ mussten wir uns das Doppelgeschlemme heute erstmal verdienen. Also die Supersonne ausgenutzt, den Garten frühlingsfit gemacht und dann per Rad in die Stadt zum Café. Für mich war das Hochleistungssport.

Die Torte war wie immer lecker und was für ein wunderbares Gefühl, sie draußen genießen zu können!

Zum Abendbrot gab es dann die kleine Impro-Platte: ausgefrorene Quinoa-Buletten mit frisch angerührtem Asia Slaw (vom Asia Sesam Burger), dazu Kräutersenf und Gurkensticks, spitze!

Das morgige Mittagsmahl für’s Lehrerzimmer sieht gemäß der heutigen Reste damit so aus:

2015_Challenge Mittagsmahl

So, und nun thermomixt der Mann noch einen Apfel-Orange-Ingwer-Shake. Yieeha, ich LIEBE ihn. Beide.

Und versprochen, morgen gibt es ENDLICH den Aufstrich-Tipp!

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Tag 13 – Lieblingsmüsli für Kinder!

Ich LIEBE Wochenenden!

Ich bin kein Morgenmuffel, aber ich mag auch kein fast-noch-nachts-aus-dem-Bett-fallen müssen und unter Zeitdruck duschenanziehenKinderhetzenBroteschmierenKinderwiederhetzenJackeMützeSchuheabinsAuto. Ich liebe Ruhe und Zeit, vor allem am Morgen. Darum bin ich dein größter Fan, Wochenende. Gäbe es Poster von dir, ich hätte sie alle.

Zum Frühstück gab es heute etwas GROSSARTIGES. Der Mann wollte unbedingt das Breakfast Crunch mit Mandelmilch, worauf ich in Challenge 1 bis Challenge jetzt noch nie Lust hatte. Zu kalt, zu viele Zutaten, zu langweilig, zu nah an Normalomüsli. Aber man kann ja nur meckern, wenn man dabei war, also hab mich überreden lassen. Und das ist das Ergebnis:

2015_Challenge_MorgenmüsliES WAR SO, SO lecker!

Die Portion war wie immer viel zu mächtig, aber der Geschmack fantastisch!

In das Müsli gehören unter anderem je 40g Goji Beeren und Cranberries. Letztere hatten wir leider nur gesüsst und als Alternative lediglich Datteln. Ich mag nicht allzu gerne Trockenfruchtstückchen, aber 80 Gramm Süße einfach weglassen?

Zweites Problem: Die Flüssigkeit für das Müsli sollten wir aus 100 Gramm Eiswürfeln, einem Batzen Agavensirup und einem noch größeren Batzen Mandelmus anrühren. Darauf hatten wir noch weniger Lust als auf Trockenobst. Nicht schon wieder so viel Mandelmus, es klebt schon alles.

Kurze Frage, schnelle Lösung: Gojis plus Datteln in den Thermomix, fertige Hafermilch dazu und alles mit 1500 Watt durchgeschüttelt. Ergebnis: orangefarbene Müslimilch! Kein Getreidegeschmack, dafür eine tolle Süße! Zusammen mit den trockenen Zutaten (Amaranth, Nüsse, Haferflocken, Cornflakes, Leinsamen und frischem Obst (Birne, Mango, Blaubeeren)) ein grandioses Frühstück und ich bin SICHER, mit diesem Milchersatz auch die Kinder (wieder) für Müsli begeistern zu können!

Mehr zum heutigen Tag (including Glacehaus, Kuchenwerk & more) und einen Tipp für eine superleckere, neue Aufstrichserie gibt es erst morgen, der Film ist grad so spannend!

Tag 12 – Vegan ist keine Diät

Jede Form von Diät ist egoistisch. Das ist nichts Verwerfliches, denn gesünder werden zu wollen oder sich in seinem Körper wieder wohl zu fühlen sind wunderbare, eigennützige Gründe.

Vegan ist allerdings keine Diät und selbst wer sich aus rein egoistischen Gründen, also um gesund zu leben oder schlanker zu werden, vegan ernährt, hilft einer ganze Menge mehr als nur sich selbst. Veganismus ist ein bisschen wie der berühmte Flügelschlag eines Schmetterlings. Wer sich vegan ernährt, trifft in seiner ganz persönlichen Welt eine Entscheidung, die jedoch die ganze Welt da draußen mitverändert. Im Kleinen, aber dennoch spürbar.

Veganismus führt zu einem gesünderen Organismus, einem besseren Körpergefühl, einem Plus an Lebensqualität, einer Horizonterweiterung, zu mehr Achtsamkeit gegenüber sich selber, anderen Menschen und vor allem den Tieren, mehr Mitgefühl, er hilft, die Vergiftung der Böden, die Vergiftung des Grundwasser, die Vergiftung der Luft abzubremsen. Veganismus unterstützt die Entwicklung, die Ressourcen der Welt wieder so einzubringen, dass wir ALLE etwas davon haben. Er hilft, die Welt ein Stück von diesem unfassbaren Missbrauch, den wir täglich an ihr begehen, gesunden zu lassen.

4000 Liter Wasser für ein einziges Steak, ist das nicht unfassbar pervers? In einer Welt, in der Wasser immer knapper wird. Ackerflächen in Entwicklungsländern, auf denen Einheimische nichts mehr anbauen können, was sie selber zum Überleben brauchen, weil wir Platz für unser Getreide brauchen, das wir aber niemals essen werden, sondern nur in Tiere stopfen, die wir dann am Ende töten und auf unsere Gabel spießen oder deren Milch wir ins Müsli kippen. Während in jeder Minute auf dieser Welt elf Eltern ihr Kind verlieren, weil es nichts mehr gibt, was sie ihm hätten zu essen geben können. Wer will ernsthaft dafür mitverantwortlich sein?

Zumal es für jedes tierische Produkt eine pflanzliche Alternative gibt. Ein Schlüsselerlebnis, was die bekloppte unverständliche Verschwendung von Ressourcen angeht, hatten wir im letzten Sommer im Schwedenurlaub. Auf einer Packung Oatley Havregurt war folgende Zeichnung: 2015_Challenge_oatley

Ja! Wie wahr, und wie simpel! Was für eine Verschwendung von Getreide, Wasser, Zeit und Co., nur um Milch fürs Müsli zu bekommen! Statt den Hafer direkt zu nutzen und sich Hafermilch in die Schüssel zu gießen, wird er mit zig anderen Dingen, die dem Mensch damit ebenfalls entgehen, durch eine Kuh geschleust. Was für ein unsinniger Umweg!

Dasselbe gilt für die Fleischproduktion. Tiere zu töten und für den Wunsch, diese Tiere zu essen, sogar indirekt den Tod von Menschen in Kauf zu nehmen, ist kein Darwin’sches Survival of the Fittest, sondern ein reines Survival of the Cruelest. Es geht uns nur um den Geschmack, alles Grausame hinter den Kulissen blenden wir aus. Es geht darum, eine profitgierige Tötungsmaschinerie zu unterstützen, nur damit neben Erbsen und Kartoffeln ein Stück Fleisch liegt, das wir – wie lange? Zwei Minuten? – kauen und runterschlucken. Es geht nur um diese zwei Minuten. Eine Burgerfrikadelle in einem Fast Food Laden dauert nur 40 Sekunden, oder? Danach ist es vorbei. Geschmack weg. Der Moment, um den es geht, dauert Sekunden bis wenige Minuten. Das ist alles. Dafür lassen wir Regenwald abholzen, dafür lassen wir Tiere unfassbar leiden, dafür bestimmen wir, dass ein Tier nicht weiterleben darf, sondern jetzt in diesem Moment, Jahre, teils Jahrzehnte vor dem Ende seiner natürlichen Lebenserwartung, sterben muss. In Freiheit kann ein Huhn bis zu 20 Jahre alt werden, wir töten es mit 5 bis 6 Monaten. Wir verpesten die Luft, das Grundwasser, die Böden. Für ein paar Mal kauen und runterschlucken. (Wegen der Nährstoffe, Eisen beispielsweise, brauchen wir es nicht, die bekommt der Körper durch pflanzliche Nahrung viel stärker)

Und wusstet ihr (ich bis vor kurzem nicht), dass die Produktion eines Bio-Steaks noch umweltschädlicher ist als die eines Billig-Steaks aus der A**i-Kühltruhe? Dass Bio-Rinder ebenso wie konventionelle enthornt werden? Dass männliche Küken (50 MILLIONEN pro Jahr allein in Deutschland) in den Bio-Betrieben ebenso direkt nach der Geburt lebendig geschreddert oder vergast werden? Und man auch „Bio-Tiere“ lange bevor sie „erwachsen“ sind, tötet?

Ist es das wert für „kauen + runterschlucken“? Die Frage sollte sich jeder Mensch stellen und aus tiefstem Herzen beantworten. Ist es das wert?

Für mich: Nein.

Ich hatte, gerade in den letzten Wochen, einige „Ausreißer“. Hab Schnitzel gegessen, Sahnetorte, Thai-Curry mit Huhn. Selten, aber wenn, dann immer gerne und immer mit dem mich selber besch…. beruhigenden „man muss auch mal Fünfe gerade sein lassen und einfach nur genießen!“. Klappte hervorragend. Aber ich muss auch mich fragen: War es das da oben wirklich alles wert, oder habe ich einfach nur über drei Jahrzehnte lange verdammt gut gelernt, das auszublenden? Die Antwort weiß ich sofort: letzteres. Ganz klar. Kein einziger Happen, und war er noch so lecker, was irgendwas davon wert.

Jede und jeder muss die Frage für sich selber beantworten. Ich feinde niemanden an, der neben mir Fleisch isst. Kind 2 LIEBT Fleisch und darf es essen, wo auch immer es ist und es bestellen, wo auch immer wir sind. Zuhause haben wir keines, und das muss es akzeptieren. Dass es als Grundschulkind weiß, dass die Wurst auf dem Teller Teil eines lebendigen Tieres war, ist mir wichtig. Es weiß ebenso, dass heufressende Kühe auf Bergwiesen in Kinderbüchern vorkommen, selten aber in der Realität. In seiner ersten Schulwoche rief es quer durch die Mensa: „Ist das Fleisch von gequälten Tieren?“ Ein Aufschrei damals unter den anwesenden Lehrkräften! Niemand nahm die Chance wahr, das Thema im Unterricht aufzugreifen, aufzuklären und Kinder diesbezüglich Nachhaltigkeit zu lehren. Ist das nicht auch ein Teil des Bildungsauftrags? Sollte man nicht die Kinder vor der Nahrungsmittelindustrie schützen und sie zu wachsamen Konsumenten ausbilden, statt die Industrie vor ihnen und ihrem Hinterfragen zu schützen?

Ich kann die Welt nicht retten. Aber ich kann immer wieder aufpassen, nicht die Augen vor der Realität zu verschließen.

Wenn ich aufhöre, ein Teil dieser Ausbeutungs- und Tötungsindustrie zu sein, mache ich meine Welt ein riesiges Stück schöner und die Welt da draußen ein winziges Bisschen weniger schlimm. Aber vor allem mich selber sehr, sehr glücklich. Ganz egoistisch.

Lesetipps:

Fleischatlas 2014 der Heinrich Böll Stiftung
http://www.boell.de/de/2014/01/07/fleischatlas-2014

„Selbst wenn Sie Fleisch mögen..“ / Albert Schweitzer Stiftung
https://albert-schweitzer-stiftung.de/aktuell/selbst-wenn-broschuren-bestellen

„Warum vegan?“ / Albert Schweitzer Stiftung
http://bit.ly/1wb6LSM

Kinderbuch „Warum wir keine Tiere essen“ / Echo Verlag
http://www.echoverlag.de/150/Warum+wir+keine+Tiere+essen.html

Tag 12 – alles ist wieder gut

Da bin ich wieder! Und es ist genau so, wie Mandy es gestern als Kommentar schrieb: „jeden Tag wird die Welt neu gemacht.“ Danke, du Liebe!

Heute ist sie wieder neu und alles ist gut. Ja, die neue Frisur bereue ich nicht.

Ich habe gerade ca. 520 Quinoa-Buletten gebraten und werde versuchen, einen Teil davon einzufrieren. Hat das jemand von euch schon mal getestet? War es schlau, sie schon zu braten, oder wäre es besser gewesen, sie im Rohzustand in den Tiefkühler zu legen?

2015_Challenge_Quinoabulettenberg

Der Teig war über Nacht im Kühlschrank, denn schon gestern Abend gab’s Buletten. Allerdings so verboten spät, dass danach niemand mehr Lust hatte, den Restberg noch in die Pfanne zu bringen.

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Die Panna Cotta von letzter Woche ist noch nicht auf der Waage angekommen, es sind heute weitere 400 Gramm weniger. 350 davon sind vermutlich abgeschnittene Haare.

Aber: Es ist mir egal. Ich weiß, dass ich abnehmen werde. Es wird langsam gehen und das ist gut so. Jeden Monat zwei Kilo, so wie in und nach Challenge No. 1, und ich bin glücklich. Falsch, ich bin schon jetzt glücklich, denn das Leben hat so viel mehr zu bieten als den Moment, wieder in die beste Jeans zu passen (ohne diesen Moment jetzt in irgendeiner Weise schmälern zu wollen!). In den letzten Tagen war ich viel zu sehr auf die Anzeige meiner Waage fixiert und das ist schlichtweg dämlich. Ich mache kein FDH, ich bin nicht bei Weight Watchers, ich experimentiere nicht mit Low Carb, Glyx oder sonstwas, sprich: Ich will keine Diät, ich will mich nachhaltiger ernähren. Dazu später mehr nach dem Mittag, denn mein Magen knurrt.

Sieht das nicht superlecker aus??? Der Salat ist mit Oliven, Mango, Tofustückchen und Kürbiskernen und ich muss jetzt sooooofort meine Gabel darin versenken!

2015_Challenge Salat mit Bulette

Tag 6 – ich hab’s schon wieder getan

Ich war schlemmen. Diesmal mit dem Mann, der – aus reiner Liebe vermutlich – nicht mehr weiter abnimmt, sondern heute 300 Gramm mehr wiegt als gestern.

Schlemmen waren wir natürlich nur aus Recherchegründen.

Nach einem 2-Komponenten-Frühstück (Firestarter plus Tofu-Rührei, jeder jeweils die Hälfte) gab es danach einen mehrstündigen Stadtbummel mit anschließendem 2-Komponenten-Mittag: Ein halbes Panna Cotta und ein halbes Stück Kaffeetorte. Ergebnis der Recherche: Die Panna Cotta schmeckt samstags so grandios wie freitags (Notiz an mich: testen, ob das auch für Montag bis Freitag gilt) und die Torte ist der Wahnsinn. Grund 1: Sie schmeckt nicht vegan. Das ist mir persönlich egal, aber das macht sie zu einem sensationellen Nachmittagsgebäck für gerne-mal-nörgelnde Bekannte. Grund 2: sie ist cremig. Und knackig. Und süß. Grund 3: Nach einem halben Stück ist man satt und würde kein zweites schaffen, allerdings ist es das angenehme satt. Nicht das sahnetortenschwere. Man kann danach aktiv bleiben und muss nicht direkt aufs Sofa. Ein Grund gegen die Torte: Sie schmeckt nicht ausreichend nach Kaffee. Hätte sie das getan, hätte ich sie nicht mit dem Mann teilen müssen, der keinen Kaffee mag. Naja, so kam ich wenigstens noch an eine halbe Panna Cotta.

Oldesloe ist übrigens ganz zauberhaft. Das empfinde ich hier und da gerne mal anders, aber heute hat die Stadt wieder gezeigt, was sie so schön macht. Der sonnenausgeleuchtete Markplatz mit dem Rathaus war postkartenreif und was für ein Glück es ist, in einer Stadt zu wohnen, in der man alle paar Meter jemand Bekanntes trifft und kurz klönen kann! Versucht das mal in München. Lehmanns Bioladen: kaufen, plauschen, lachen. Kuchenwerk: schlemmen, plauschen, lachen. Dasselbe auf dem Markt, beim Bäcker, im …… nein, im Spielzeugladen nicht, und den werde ich ab heute auch wieder genau so boykottieren wie in den Jahren seiner Eröffnung. Im März soll ja ein neuer Laden hier in die Stadt kommen und ich hoffe inständig, dass er kein Vergleich zum bereits vorhandenen ist, sondern eher zum damaligen „Kinderwelt“ (plus einem Sortiment für ältere Kids).

Nach zwei Tagen „Kuchenwerk“ brauchte der Magen das Gewissen nun etwas Hypergesundes und es gab zu den Quinoa-Buletten frischen Salat. Mit dem sauleckerem  „Toscana“ von VegiBelle (ähnlich Tofu, siehe Bild) als Feta-Ersatz und Kürbiskernen. 2015_Challenge_Tofu mariniert

Ich LIEBE Kürbiskerne. Könnte ich auf alles Mögliche streuen (tu ich auch); aber vor allem auf Salat, in Suppen, über jeglichem Pürree schmecken sie großartig! Perfekter knackiger Gegenpol.2015_Challenge_SalatEs ist so viel herrlicher, sich nicht schnell eine Stulle zu schmieren, sondern das Essen tatsächlich zu zelebrieren. Und das sollte man. Nahrung ist der Treibstoff unseres Körpers und unser funktionierender Körper ist die Grundlage dafür, jeden Tag aufs Neue wach zu werden und leben zu dürfen. Behandeln wir also beides mit der größtmöglichen Liebe und dem größtmöglichen Respekt.

Uns allen einen wunderbaren Samstagabend. Verbringt ihn mit Menschen, die euch zum Lachen bringen. Oder seid genau das für irgendjemand anderen.