Tag 6 – ich hab’s schon wieder getan

Ich war schlemmen. Diesmal mit dem Mann, der – aus reiner Liebe vermutlich – nicht mehr weiter abnimmt, sondern heute 300 Gramm mehr wiegt als gestern.

Schlemmen waren wir natürlich nur aus Recherchegründen.

Nach einem 2-Komponenten-Frühstück (Firestarter plus Tofu-Rührei, jeder jeweils die Hälfte) gab es danach einen mehrstündigen Stadtbummel mit anschließendem 2-Komponenten-Mittag: Ein halbes Panna Cotta und ein halbes Stück Kaffeetorte. Ergebnis der Recherche: Die Panna Cotta schmeckt samstags so grandios wie freitags (Notiz an mich: testen, ob das auch für Montag bis Freitag gilt) und die Torte ist der Wahnsinn. Grund 1: Sie schmeckt nicht vegan. Das ist mir persönlich egal, aber das macht sie zu einem sensationellen Nachmittagsgebäck für gerne-mal-nörgelnde Bekannte. Grund 2: sie ist cremig. Und knackig. Und süß. Grund 3: Nach einem halben Stück ist man satt und würde kein zweites schaffen, allerdings ist es das angenehme satt. Nicht das sahnetortenschwere. Man kann danach aktiv bleiben und muss nicht direkt aufs Sofa. Ein Grund gegen die Torte: Sie schmeckt nicht ausreichend nach Kaffee. Hätte sie das getan, hätte ich sie nicht mit dem Mann teilen müssen, der keinen Kaffee mag. Naja, so kam ich wenigstens noch an eine halbe Panna Cotta.

Oldesloe ist übrigens ganz zauberhaft. Das empfinde ich hier und da gerne mal anders, aber heute hat die Stadt wieder gezeigt, was sie so schön macht. Der sonnenausgeleuchtete Markplatz mit dem Rathaus war postkartenreif und was für ein Glück es ist, in einer Stadt zu wohnen, in der man alle paar Meter jemand Bekanntes trifft und kurz klönen kann! Versucht das mal in München. Lehmanns Bioladen: kaufen, plauschen, lachen. Kuchenwerk: schlemmen, plauschen, lachen. Dasselbe auf dem Markt, beim Bäcker, im …… nein, im Spielzeugladen nicht, und den werde ich ab heute auch wieder genau so boykottieren wie in den Jahren seiner Eröffnung. Im März soll ja ein neuer Laden hier in die Stadt kommen und ich hoffe inständig, dass er kein Vergleich zum bereits vorhandenen ist, sondern eher zum damaligen „Kinderwelt“ (plus einem Sortiment für ältere Kids).

Nach zwei Tagen „Kuchenwerk“ brauchte der Magen das Gewissen nun etwas Hypergesundes und es gab zu den Quinoa-Buletten frischen Salat. Mit dem sauleckerem  „Toscana“ von VegiBelle (ähnlich Tofu, siehe Bild) als Feta-Ersatz und Kürbiskernen. 2015_Challenge_Tofu mariniert

Ich LIEBE Kürbiskerne. Könnte ich auf alles Mögliche streuen (tu ich auch); aber vor allem auf Salat, in Suppen, über jeglichem Pürree schmecken sie großartig! Perfekter knackiger Gegenpol.2015_Challenge_SalatEs ist so viel herrlicher, sich nicht schnell eine Stulle zu schmieren, sondern das Essen tatsächlich zu zelebrieren. Und das sollte man. Nahrung ist der Treibstoff unseres Körpers und unser funktionierender Körper ist die Grundlage dafür, jeden Tag aufs Neue wach zu werden und leben zu dürfen. Behandeln wir also beides mit der größtmöglichen Liebe und dem größtmöglichen Respekt.

Uns allen einen wunderbaren Samstagabend. Verbringt ihn mit Menschen, die euch zum Lachen bringen. Oder seid genau das für irgendjemand anderen.

Tag 5 – jetzt geht’s wieder

Zuckerentzug, graues Wetter, PMS, doofe Themen auf der ToDo-Liste – heute kommt alles zusammen und ich bin SICHER, das rechtfertigt kulinarische Inkonsequenz. Innerhalb der Challenge-Regeln, versteht sich.

Bis jetzt sah mein Essensplan heute wie folgt (übel) aus: bis 9:30h nur Ingwerwasser, danach als Frühstück einen Firestarter, dann, jetzt kommt’s, zum „Mittag“ unterwegs ungezuckertes Studentenfutter, als Nachtisch Panna Cotta im „Kuchenwerk“ mit einem Grüntee, um 15:00 Uhr zuhause Quinoa-Buletten…und jetzt, weil es wohl noch nicht reichte, einen Chai Latte und dazu einen Rawbite Cashew.

2015_Challenge_Rawbite CashewKönnt ich mich dran gewöhnen, lass ich aber besser. Während ich schreibe, ist der Mann mal wieder beim Sport und verliert vermutlich die zwei Kilo, die ich zeitgleich draufpacke.

Hoffentlich zehrt mein Organismus noch von den gestrigen Nährstoffen. Mittags aß ich den Rest der Zucchini mit Tomatenpesto und zum Abendessen hatten wir uns die wunderbaren Roten Türme geschichtet. Wie Attila zu seinen Zeitangaben für die Zubereitung kommt, ist für Laien unerklärlich. Vermutlich meint er damit das reine Anrichten. Wir haben zu zweit eindeutig länger in der Küche gestanden und dabei sogar auf das Abrunden des Tofu verzichtet. A) wir hatten schlichtweg Hunger und brauchten SCHNELL Nahrung, B) eckig ist mehr dran.

Mit der Vorgehensweise laut Rezept wären die karamellisierten Sojastücke eiskalt und eisenhart gewesen, also wurde die Reihenfolge ein wenig verändert und der Tofu erst zum Schluss aus der Pfanne geholt. Ein abgekühltes haben wir auch probiert, das geht aber nur bei wirklich großem Hunger.

2015_Challenge_Red TowerLauwarm bis warm dagegen eine echte Wucht! Also alles zusammen gegessen; einen Happen Rote Bete, ein Stückchen Tofu und einen Klecks Avocado-Creme. Die Kinder ließen wir zumindest eine Minivariante probieren, Kind 1 aß tapfer auf, Kind 2 brach direkt in Tränen aus und durfte Brot.

Panna Cotta im „Kuchenwerk“ ist übrigens sehr zu empfehlen. Wenn das ganze vegane Essen Kind 2 mal wieder verzweifeln lässt, spendieren wir ihm davon eine Portion und ich sage euch, es wird lächeln!

„Panna“ ist da natürlich keine drin, sondern Cashew, aber das bedeutet keinen Verzicht. Ich für meinen Teil war danach wieder glücklich.

2015_Challenge_Pana Cotta(Die Creme ist unter dem Erdbeersee und der Kandis gehörte – natürlich! – meiner Begleitung)

Was für ein Segen, dass das „Kuchenwerk“ sich an der diesmaligen Challenge beteiligt. Und sie haben all die süßen Dinge, die ich zuhause in drei x 30 Tagen nicht ein einziges Mal ausprobiert habe. Beispielsweise die Kaffee-Schoko-Torte, in der Zutaten für geschätzte 85 Euro versenkt sind, was, wenn sie am Ende überhaupt nicht schmeckt,  nicht nur Kind 2 wieder zum Weinen brächte. Dank des „Kuchenwerks“ kann ich mich nun für viel weniger Geld nach und nach durch alles durchprobieren, grandios.

2015_Challenge_KuchenwerkLeider gibt es dort (noch) keine ungesüßte Sojamilch, sonst hätte ich gerne einen Kaffee getrunken. Halt, Kaffee?? Ist doch gar nicht erlaubt, oder?

Dazu mal eine Frage in die Runde: Wenn man Kaffee und Alkohol meiden sollte, warum ist dann ersteres in der Torte und Wein in der Bolognese? Ich ersetze letzeres einfach (auch wegen der Kids) durch Traubensaft, aber die Frage hätte ich doch schon gerne geklärt.

Vielleicht ist ein wenig Inkonsequenz einfach Teil des Plans und ich sage mal, dann hab ich heute alles richtig gemacht.

Bis morgen, ihr Lieben!

Tag 4 – Entzug

Sobald ich mich nicht in den Gedanken, Kekse zu wollen, hineinsteigere, ist es auszuhalten. Sobald ich anfange, es richtig, richtig doof zu finden, dass es VERBOTEN ist, und wer braucht schon so eine Challenge, und sollte das Leben nicht Genuss sein statt Verzicht, wird’s allerdings haarig. Also: ne Dattel kauen und auf andere Gedanken kommen. SCHNELL.

Es ist Tag 4 und in einigen Momenten merke ich den Entzug von Zucker, Kaffee und Co. sehr. Immer nur kurz, aber spürbar. Mein Körper schafft die Umstellung recht gut, aber der Kopf ist so störrisch. Geht es euch heute auch so?

Passenderweise schenkte mein Yogi-Tee mir gestern Abend folgende Weisheit:

2015_Challenge_Yogitee

Jaja, ich bleib wacker.

 

Heute gibt es zum Mittag die leckere Linsensuppe mit dem HaselWalnuss-Topping. Ich LIEBE getrocknete Tomaten und das allertollste an der Challenge ist, dass in gefühlt jedes Gericht getrocknete Tomaten gehören. Kind 1 hat die Suppe ohne Topping mit in der Schule, Mann plus.

Was mir die Challenge diesmal extrem erleichtert, ist, dass wir die Mittagsmahlzeiten des nächsten Tages jeweils schon am Vorabend zubereiten. Das entspannt vieles. Für das Abendessen wählen wir dagegen meist Rezepte, die etwas aufwändiger sind oder Gerichte, die man frisch zubereiten sollte, wie etwa die Red Tower mit Avocado-Cashew-Creme und karamellisiertem Tofu von Seite 115. Die werden unser heutiges Abendbrot. Allein der NAME ist schon großartig, oder?

(Notiz an mich: Vergessene Kresse und Avocado kaufen)

Gestern Mittag gab es den immer noch vorhanden Rest Blumenkohl und die übrig gebliebenen Kürbispommes. Kohl lasse ich jetzt erstmal ein paar Tage weg. Als ich im Bett lag, dachte ich, eine Wärmflasche verschluckt zu haben. Nicht wegen des wohligen Gefühls, sondern des Blubbergeräuschs wenn man draufdrückt.

Zum Abendessen hatten wir Zucchini-Spaghetti mit Walnuss-Tomaten(getrocknete, yiieha!)-Pesto. so, So, SO lecker! Allerdings mag ich die Zucchini nicht kalt, und bezweifle auch, dass der Magen so etwas abends gut verträgt, daher brate ich sie immer ein wenig an.

2015_Challenge_Zucchinisaucen

So, auf gehts. Der Firestarter wartet.

PS: Es hat ja niemand behauptet, dass die Welt fair wäre, aber warum isst der Mann doppelte Portionen und hat schon 2 Kilo runter, ich noch immer nur eines???

Tag 3 – es tut sich was!

Guten Morgen!

Merkt ihr auch schon Veränderungen?

Ich bin heute morgen wesentlich fitter aufgewacht, viel früher aus dem Bett und hatte somit einen um Längen unstressigeren Tagesstart als sonst (was sich auf den Rest der Familie übertrug). Fast hätte ich noch Zeit für Sport gehabt, aber wir wollen ja nicht gleich über die Stränge schlagen.

Ein Kilo ist auch so schon gepurzelt….in zwei Tagen……das macht nach Adam Riese in 30 Tagen Challenge: FÜNFZEHN KILO!!

Natürlich und glücklicherweise ist dem nicht so, also bitte keinen Motivationsabfall, wenn das Gewicht sich nur seeeehr langsam reduziert. In der ersten Challenge habe ich damals gerade einmal 3 Kilo abgenommen; das stetige Gepurzel begann erst, als ich danach essensmäßig am Ball blieb. Sprich: weiterhin kaum Zucker, vegan eh, nur eine statt zwei Portionen und, und, und. Alles was man so kennt, aber dennoch permanent ignoriert, weil die Welt voller leckerer Leckereien ist, und man beim Anblick einer Schokotorte nur eine Momententscheidung trifft und keine nachhaltige.

Also: Wer abnehmen und das neue, wunderbare Körpergefühl halten möchte, muss weitermachen, so simpel ist es. Mein Auf und Ab Ab und Auf des letzten Jahres ist dafür das beste Warnbeispiel.

Wer seine Ernährung wirklich dauerhaft umstellen möchte, für den ist die Vegan for fit-Challenge der in meinen Augen perfekte Weg. Durch die 30 Tage, in denen man so viele Dinge weglässt, die einem die Gesundheit, die Figur und die Vitalität versauen, in denen man aber dennoch niemals hungert, und unglaublich leckere Dinge kennenlernt, sind Kopf und Gaumen schlichtweg wieder „in die Spur gebracht“. Nach 30 Tagen ohne Zucker hat man keinen Janker mehr auf Süßes. Nach 30 Tagen ohne leere Kohlenhydrate wie Pasta, Kartoffeln, Reis fragt man sich beim Anblick heller Nudeln, warum man sich diesen faden Brei wirklich antun sollte. Man wertschätzt seinen Körper mehr, weiß, dass man ihn im letzten Monat wirklich hat gesunden lassen und wie sehr er das brauchte. Man erinnert sich daran, wie der Blutzuckerspiegel früher nach jeder (Zwischen-)Mahlzeit spürbar hochjagte, dann viel zu früh wieder runter und der Körper sofort nach neuer Energie verlangte. Und zack, hatte man wieder Heißhunger. Ein ewiges Hin und Her. Die Vegan for fit-Challenge durchbricht diesen Kreislauf. Und das ist eine sehr, sehr wertvolle Chance.

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Gestern gab es zum Mittag für Mann, Kind 1 und mich (Kind 2 aß in der Schule) den Blumenkohl-Curry-Crunch, eines unser aller Lieblingsgerichte aus dem Buch. Aus einem mir unbekannten Grund hatte ich war die Sauce verwässert, aber lecker war es dennoch.

Zum Abendbrot musste der Kürbis weg und so gab es endlich (neben dem Rest vom Kohl*) die ebenfalls leckeren Kürbispommes mit 3 2 Dips von Seite 93. Den Erbsen-Joghurt-Dip haben wir uns gespart, ich meinte, noch zu wissen, dass ich ihn damals nur mittelmäßig mochte. Stattdessen gab es die Avocado-Blutorangen-Creme und den Basilikum-Ketchup. Vielleicht war es auch 2013 gar nicht der Erbsendip, sondern doch die Avocado-Orangen-Sauce, hm…. Der Mann mochte sie, das Kind verweigerte das Probieren. Den Ketchup lieben wir dagegen alle. (Der Erbsendip wird beizeiten noch mal getestet)

2015_Challenge_Kürbispommesdips(*seid vorsichtig mit Tofu, Kohl und Hülsenfrüchten…..das Verdauuungssystem reagiert da am Anfang der Challenge meist erstmal sehr verstört….aber das gibt sich! Versucht, solche Dinge eher morgens oder mittags zu essen, nicht abends.)

Falls ihr übrigens denkt, nur in eurer Küche sieht es seit dem Start der Challenge wie Sau nicht mehr so ordentlich wie früher aus, trotz Thermomix, Vitamix und Co., dann lasst euch beruhigen: Es geht uns allen so.

2015_Challenge_GeschirrIn diesem Sinne: Einen wunderbaren Mittwoch uns allen, genießt das Essen und erlebt mit, wie euer Körper es euch dankt.

Tag 2 – mit der Hirse versöhnt

Mit Alltagsdingen ist es ja auch so: immer erst das wegarbeiten, wozu man überhaupt keine Lust hat, dann läuft der Rest wie von selbst.

Übertragen auf die Challenge heißt das: Als erstes das essen, wovor einem am meisten graust. Nach dem ebenso ahnungs- wie vorurteilslosen, dafür aber umso erschütternden Start im August vor zwei Jahren (https://lebenmitkugelfisch.wordpress.com/2013/08/27/tag-2-die-hirse-und-ich/) war das bei mir ein Hirse-Gericht.

Meine Erinnnerungen an damals: eine fade Pamp…. Mischung, die unendlich lange am Gaumen klebt, fast so, als hätte sie selber Hoffnung, auf Dauer noch Geschmack abzugeben. Nach der viel zu süßen 2013er-Variante habe ich noch wochenlang nachts albgeträumt, an Liebesäpfeln zu ersticken.

Jetzt also. Je eher daran, desto eher davon. Zum Mittag des ersten Tags der Challenge gab es Spartaner-Hirse Mediterran (S. 90). Ohne Sprossen und ohne Haselnüsse, denn mit letzteren wäre zumindest der Mann an meiner Seite tatsächlich erstickt. Walnüsse sprangen ein.

Rein optisch: Knapp hinter Erbspürree. Daher ein Foto aus dem Buch; da man hier das Gericht so lange foodfotografisch bearbeitet hat, bis es zumindest einigermaßen was hermacht.

Foto(1)Und das Fazit: Es geht runter! Ich hab mit dem Öl etwas vom selbstgemixten ayurvedischen Curry meiner Mutter angebraten (das gibt ALLEM Geschmack), dann erst Gemüse und Hirse dazu und war vom Endergebnis wirklich erstaunt! Hirse ist noch immer breiig und eher geschmacksneutral, aber durchaus essbar. Und, sensationell für Challenger: Sie macht pappsatt.

Die Portion, die Attila für 2 Personen ansetzte, haben wir zu dritt als Mittag gegessen und zu dritt nochmal als Abendbrot.

Die angedachten Kürbispommes wurden somit auf heute Abend verschoben.

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Jetzt ist es knapp vor 9 Uhr am Morgen des zweiten Tages und bislang hatte ich nur grünen Tee und Ingwerwasser. So langsam meldet sich mein Magen. Was für ein angenehmes Gefühl.

Der Mann an meiner Seite musste vorhin schon etwas Firestarter vortesten, nachdem er gestern Abend beim Sport war und ernsthaft Sorge trug, bis heute morgen ohne Nahrungsaufnahme nicht zu überleben.

Foto(1) KopieDer erste Tag gestern ist uns allen erstaunlich leicht gefallen. Mann und ich schafften es nahezu ohne alles, Kind 1 wuppte 24 Stunden ohne Zucker. Kind 2 durfte das vom Wochenende übrig gebliebene Stück Apfelkuchen sogar vor unseren Augen essen.

Noch merke ich keine Wunder, aber der Bauch ist flacher. Schon ein Tag ohne Brot/Kartoffeln/Pasta/Reis hinterlässt Spuren.

So, und jetzt ziehe ich mal die Spuren ein, die Monate voller Brot/Kartoffeln/Pasta/Reis hinterlassen haben und messe mich. Das hatte ich gestern nach dem Waagenschreck ganz vergessen.

Einen wunderbaren 2. Challengetag uns allen und lasst es euch schmecken!

Tag 1

Ich bin mit einem sehr, sehr guten Gefühl aufgewacht heute morgen und absolut motiviert. Nach dem Gang auf die Waage sogar hypermotiviert (in Richtung leichter Panik).

Statt reflexartig um kurz vor 7 zu frühstücken hatte ich bislang nur zwei grüne Tees und warte auf den Hunger. Schon fast 10 Uhr. Letzten Montag gab’s da den ersten Keks (nach dem zweiten Frühstück).

Der Mann an meiner Seite challenged mit, wobei es bei ihm eher um eine Rückkehr zur gesunden Ernährung geht als um eine Gewichtsabnahme. Als Sportler verbrennt er das Essen noch während des Kauens und wenn er das abnehmen will, was ich mir so für mich vorstelle, muss ich ihn hinterher wohl tragen.

Der Sohn isst wie bisher (also zuhause vegan+Vollmilchschokolade, in der Ganztagsschule 5x pro Woche nach den lobbygesteuerten Regeln der DGE) und meine Tochter versucht, 30 Tage ohne Süßigkeiten zu überleben.

Erzählt, wie geht es euch mit dem Start? Macht die Familie mit? Welche Leckereien plant ihr für die heutigen Hauptmahlzeiten?