Tag 4 – schon?

Man, ist das diesmal unspektakulär.

Beim letzten Mal hab ich allein durch die ganzen Sorgen, wie was läuft, was ich wann darf und was nicht, welche Lebensmittel ich alle noch von der Basics-Liste brauche (alle) und was genau das im Detail für mich und meinen Alltag bedeutet, Massen an Kalorien verbrannt, aber diesmal: alles sutsche. Ne Challenge sieht anders aus.

Macht aber nix, denn das Leben challenged mich gerade ausreichend. Ich habe eine Trennung hinter mir, ziehe zum nächsten Monatsersten mit den Kindern in eine Wohnung und habe seit diesem Monatsersten mein Freiberuflerdasein gegen einen knapp-unter-Vollzeit-Job getauscht. Während ich also Kartons packe, Nachsendeanträge stelle, Krankenkasse und tausend andere informiere, ins Büro hetze und zurück, um nachmittags zeitgleich mit den Kindern, die alles großartig wuppen, aber natürlich grad auch ihr Päcklein zu tragen haben, vor der Tür zu stehen, bin ich mehr als froh, Mandelmus bereits im Haus zu haben.

Ich bin sicher, ich würde das alles nicht so gut schaffen, wenn ich noch immer essen würde wie früher.

Ich fühle mich um Längen leistungsfähiger als damals – vor Challenge No. I. Fitter im Kopf, belastbarer. Klar führt mich das alles hier momentan sehr an meine Grenzen (uns alle, nicht nur mich), aber rein physisch halten wir den Kopf oben, und daran hat das bewusstere Essen (mein Mann ernährt sich ja ebenfalls vegan), das nicht-noch-zusätzlich-Belasten durch tierische Fette, künstliche Zusatzstoffe und Zuckerbomben ganz sicher einen großen Anteil. Sobald ich ein paar Tage einknicke (also VOR der Challenge, versteht sich), und abends noch Schokolade futtere (Zartbitter) oder (gelatinefreie) Gummibärchen oder einfach zu viel anderen Krams, rächt es sich sofort. Ich komme morgens schlechter aus dem Bett, ich bin schlapper, meine Laune sinkt. Dinge, die ich aktuell nicht gebrauchen kann. Darum: auch wenn es in dieser Situation echt einfacher wäre, ein paar Nudeln in den Topf zu schmeißen und mit „Flaschensauce“ zu servieren, auch an Challenge No. II teilzunehmen war die richtige Entscheidung.

 

Wenn man nur will, geht alles, nicht?

Challenge, die Zweite.

„Und, machste wieder mit?“

„Ich?? Neee….nochmal pack ich das nicht….oh, das war ganz schön anstrengend….äh…..und ich hab total überhaupt gar keine Zeit und so….“

„Anstrengend? Packst du nicht?? Aber du ernährst Dich doch seitdem eh vegan??“

„Ach ja……Mist. ……….

…………………..dann mach ich wohl mit, nä?“

Morgen geht es also wieder los. Ein gutes halbes Jahr nach der ersten Challenge, die so  viel Positives in meinem Leben losgetreten hat. Wäre dämlich, nicht noch einmal mitzumachen, oder? Wenn das letzte Mal schon so viel Wunderbares passiert ist, was erwartet mich dann erst jetzt?

Ich lasse es euch wissen…hier so. Wie gehabt. Und vielleicht danach auch mal regelmäßiger und nicht erst wieder zu Challenge No. III.

Bis dahin, alles Liebe, und davon viel.

Für alle „Neuen“ hier der Link zu meinem Startbeitrag im August 2013: https://lebenmitkugelfisch.wordpress.com/2013/08/23/queen-of-the-zwischenmahlzeit/
Von dort aus könnt ihr euch, wenn ihr mögt, einmal quer durch die Challenge bis ins „heute“ klicken.